Eucharistiefeier und Wortgottesdienst mit Kommunion

Sakramente sind Zeichen, die auf eine höhere Wirklichkeit, auf Gott hinweisen. Früher gab es in unserer Kirche noch viel mehr Sakramente. Irgendwie konnte alles auf Gott hinweisen und was als heilig galt, war sowieso schon ein Sakrament. Der Kirchenvater...
In der Eucharistie sind wir auf ganz besondere Art und Weise mit Jesus verbunden, im Mahl verschenkt er sich an uns mit Leib (Brot) und Blut (Wein), wobei mit Blut seine Seele gemeint ist, und schenkt uns so gleichzeitig ein Stück Himmel auf Erden, einen Anfang von Reich Gottes, dass Jesus gerne auch mit dem Bild vom fröhlichen Gastmahl beschreibt.
Damit wir leben können, müssen wir essen und trinken, nicht umsonst nennen wir das, was wir essen und trinken «Lebensmittel». Essen und Trinken ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme zum Überleben. Wenn eine Familie oder ein Freundeskreis am Esstisch zusammensitzt, entsteht das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das kann man an jedem Tag, vor allem aber an Festtagen (Geburtstag, Weihnachten) erleben, wo etwas Besonderes auf den Tisch kommt. Wir laden gern andere Menschen zum Essen und Trinken ein und freuen uns, wenn wir von anderen eingeladen werden. Essen schafft Stimmung. Essen schafft Gemeinschaft.
In der Eucharistiefeier nun sind wir als Familie der Kinder Gottes von Gott eingeladen; die Gemeinschaft um sein Wort und um den Altar, den Familientisch, wo Brot und Wein geteilt werden, sind für uns aber mehr als ein privates Familienfest zuhause. Indem wir uns an das letzte Abendmahl erinnern und feiern, was Jesus uns damals aufgetragen hat, ist Jesus für uns mit dabei, er schenkt uns auf der einen Seite Gemeinschaft untereinander, aber auch mit sich selbst.
Die Eucharistiefeier ist für uns Quelle und Höhepunkt des kirchlichen Lebens, die Verbindung mit Jesus ist für uns der Ort, wo wir die Kraft bekommen, sein Leben und seine Botschaft von Gottes bedingungsloser Liebe weiterzuleben und zu tragen und sie ist der Höhepunkt des kirchlichen Lebens, weil wir dort ein Stück schon vorwegnehmen und feiern, worauf alles Leben hinausläuft, auf eine versöhnte Gemeinschaft aller Menschen untereinander und mit Gott in seinem Reich und dazu sind alle herzlich eingeladen.
In der St. Franziskuskirche findet der Gottesdienst jeweils am Samstag um 17.30 Uhr, am Sonntag um 11.00 Uhr und am Mittwoch um 9.15 Uhr statt. Ausserdem feiern wir Gottesdienste im Altersheim Breite und Pflegezentrum Bächli. Wenn kein Priester vor Ort ist, ist der Gottesdienst ein Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Nähere Infos: Gottesdienstplan)

Versöhnungsgebet
Zweimal im Jahr, in den beiden Fastenzeiten (im Advent und in den 40 Tagen vor Ostern) sind wir als Gemeinschaft eingeladen, vor Gott unser Miteinander in St. Franziskus zu bedenken, wo und wie leben wir in unserem Pfarreialltag die frohe Botschaft von Jesus Christus weiter und wo und wie ist Umkehr erforderlich, müssen wir uns neu wieder auf Jesus Christus hin ausrichten. Wir tun dies in einem ganz besonderen Gottesdienst mit Bild-, Text- und Musikimpulsen mit Raum für Stille und Besinnung, mit Gebet und Gesang, eventuell auch mit Möglichkeit zum Austausch.

Rosenkranz
Der Rosenkranz ist eine Perlenschnur, eine Gebetskette und eine besondere Form des betrachtenden Gebetes, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, weil sehr viel gesprochen und gebetet wird. Abgeleitet ist das Wort aber vom lateinischen «rosarium» mit dem...
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Rorate im Advent
Jeweils 2 Mal an einem Mittwoch im Advent treffen wir uns um 6.00 Uhr zu einem Rorate-Gottesdienst. Das Wort Rorate stammt aus dem Buch Jesaja (Jes 45,8). Der Vers lautet: „Tauet, Ihr Himmel von oben, ihr Wolken lasst Gerechtigkeit regnen. Mitten im kalten Winter, in der Dunkelheit, noch vor Sonnenaufgang, zünden wir in der Kirche Kerzen an. Wir verzichten auf jede Form von elektrischer Beleuchtung. Die Kerzen sorgen für eine ganz spezielle Stimmung. Ihr Licht trägt zu einer ruhigen und gesammelten Stimmung bei, die uns hilft, Raum zu schaffen für die Begegnung mit dem Göttlichen. Im Advent erwarten und feiern wir die Ankunft Gottes in unserem Leben, in unserer Welt. Im Schein der Kerzen vertrauen wir uns mit all unserer Sehnsucht nach Licht dem mensch-gewordenen Gott, Jesus Christus an. Im Johannesevangelium sagt er von sich: Ich bin das Licht der Welt, wer zu mir kommt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, er wird das Licht des Lebens haben (Joh 8,12). Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem gemeinsamen Zmorge eingeladen.